Presse

Eine Auswahl an Reaktionen zu meinen Publikationen:

Bücher zur Generation Praktikum, “Die Lebenspraktikanten” besprochen bei Spiegel Online am 9. März 2010:

Selten beschreibt ein Buchtitel das Phänomen so treffend: Wer zur oft besungenen “Generation P.” gehört, fällt auch in eine Zeit, in der nichts so unpopulär scheint, wie endgültige Entscheidungen zu treffen. Und zu ihnen zu stehen. Denn alles ist potentiell auf Abruf, die nächste Krise kommt bestimmt. Dieses Herumlavieren als Wesensmerkmal zu benennen, das eben nicht nur das Berufliche betrifft, deutet die Klugheit dieses Romans schon an. … Die präzisen Schilderungen offenbaren, wie schwer es ist, in dieser Lebensform Freundschaften, geschweige denn Beziehungen zu pflegen, wie rastlos es sich in maximal verwertbaren Zeiteinheiten lebt, auf der strategischen Suche nach dem ersten richtigen Job. Es ist gleichermaßen deprimierend wie wahrhaftig. … Das taugt’s: Erhellend, auch für Nichtpraktikanten.

Iris Hanika in der Süddeutschen, 25. Februar 2006, zu “Die Lebenspraktikanten”:

… ein sachlicher Zustandsbericht über die Lebensverhältnisse akademisch gebildeter junger Erwachsener.”

Rezension von “Schluss machen auf einer Insel”, koelner.de, Rezensent mit Kürzel se:

Der seltsam verschrobene Titel und das kitschige Fotocover verheißen nicht unbedingt etwas Gutes, der Inhalt ist allerdings der beste Beweis für das Talent der Autorin, die bereits mit einigen Literatur-Preisen ausgezeichnet wurde. 17 kleine Geschichten über die Liebe hat Nikola Richter in dem Buch versammelt. Das könnte verdammt trivial sein, ist es aber nicht. … Einfallsreich und bestechend schön geschrieben ist Nikola Richters zweites Buch über das alltägliche Drama bei der Suche nach der großen Liebe.

Literaturmagazin “Bücher”, Sendung vom 7. August 2010, Matthias Ehlers, WDR 5 über “die do-re-mi-maschine”:

In ihrem letzten Lyrikband “die do-re-mi-maschine” beweist die junge Autorin, dass sie mit leichter Hand über Alltägliches und Bedeutsames, über Banales und Zeitloses lebendig, fröhlich und souverän schreiben kann. 62 nicht allzu schwere Gedichte sind dabei herausgekommen und nicht allzu schwer zu schreiben ist oft gar nicht so leicht.

Besprechung der Inszenierung des Theaterstücks “Doppelklick” beim Festival Ferienlager von Drama Köln, taz, 2. August 2004, Oliver Minck:

… eine Textvorlage, die es in sich hat: Messerscharf geschliffene Dialoge, Stümmelsätze, bei denen zugunsten von Tempo und Coolness immer wieder die Verben weggelassen werden. Und das Tolle ist: das Ensemble hält mit. … Richters Stück hat trotz Tempo und Witz eine äußerst deprimierende Komponente. Denn letztlich bleibt doch alles immer nur Ablenkung. Jeder ist seine eigene Ich-Maschine. Es gibt keine Begegnung, es gibt nur Bla-Bla. Auf Speed lässt sich das gut ertragen, aber was, wenn die Drogen nicht mehr wirken? Der Absturz schwingt nur leise mit in “Doppelklick” und trotzdem ist er jeder Zeit präsent. Unbedingt anschauen!